Ulrikes Kochbuch
Rinderfilet mit Sauce Béarnaise
Rinderfilet
Zutatenliste
2 Schalotten
4 EL Kräuter-Essig
1 Lorbeerblatt
3 schwarze Pfefferkörner
1/8 l trockener Weißwein
4 Eigelb (Größe M)
1 TL Speisestärke
Salz, weißer Pfeffer
1 Prise Zucker
60 g + 2 EL Butter
3 Stiele Estragon
1 TL Senf
300 g tiefgefrorene Erbsen
2 EL Öl
4 Rinderfilet-Steaks (à ca. 150 g)
Zitrone zum Garnieren
4 EL Kräuter-Essig
1 Lorbeerblatt
3 schwarze Pfefferkörner
1/8 l trockener Weißwein
4 Eigelb (Größe M)
1 TL Speisestärke
Salz, weißer Pfeffer
1 Prise Zucker
60 g + 2 EL Butter
3 Stiele Estragon
1 TL Senf
300 g tiefgefrorene Erbsen
2 EL Öl
4 Rinderfilet-Steaks (à ca. 150 g)
Zitrone zum Garnieren
Zubereitung
1. Schalotten schälen und fein würfeln. 1/8 I Wasser, Essig, die Hälfte der Schalotten, Lorbeerblatt und Pfefferkörner aufkochen, auskühlen lassen. Sud durch ein Sieb gießen, Flüssigkeit auffangen, wieder in den Topf geben.
2. Sud mit Wein, Eigelb, Stärke, Salz, 1 Prise Zucker und 60 g Butter verrühren. Masse bei schwacher Hitze aufschlagen, bis sie hochsteigt und dicklich wird. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Estragon waschen, trockenschütteln und, bis auf etwas zum Garnieren, abzupfen. Estragon-blättchen und Senf unter die Soße heben. Warm stellen.
3. 2 EL Butter in einem Topf erhitzen, übrige Schalotten darin andünsten. Erbsen und 50 ml Wasser zufügen, aufkochen und bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten garen. Inzwischen Öl erhitzen. Steaks darin von beiden Seiten ca. 2 Minuten kräftig anbraten. Bei mittlerer Hitze unter Wenden ca. 3 Minuten weiterbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
4. Erbsen mit Salz und Pfeffer würzen. Mit den Steaks und etwas Béarnaise anrichten. Mit Zitrone und restlichem Estragon garnieren. Übrige Soße dazureichen.
2. Sud mit Wein, Eigelb, Stärke, Salz, 1 Prise Zucker und 60 g Butter verrühren. Masse bei schwacher Hitze aufschlagen, bis sie hochsteigt und dicklich wird. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Estragon waschen, trockenschütteln und, bis auf etwas zum Garnieren, abzupfen. Estragon-blättchen und Senf unter die Soße heben. Warm stellen.
3. 2 EL Butter in einem Topf erhitzen, übrige Schalotten darin andünsten. Erbsen und 50 ml Wasser zufügen, aufkochen und bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten garen. Inzwischen Öl erhitzen. Steaks darin von beiden Seiten ca. 2 Minuten kräftig anbraten. Bei mittlerer Hitze unter Wenden ca. 3 Minuten weiterbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
4. Erbsen mit Salz und Pfeffer würzen. Mit den Steaks und etwas Béarnaise anrichten. Mit Zitrone und restlichem Estragon garnieren. Übrige Soße dazureichen.
Rezeptdetails
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Land/RegionFrance
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Kosten
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LactosefreiNein
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VegetarischNein
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VeganNein
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DiabetischNein
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GlutenfreiNein
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Portionen4
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Alternative Menge
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Zubereitungszeit5 Minuten
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Kalorien540
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Kilojoule2260
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Fettgehalt34g
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Broteinheit
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Proteingehalt39 g
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Kohlehydrate13 g
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SchwierigkeitsgradNormal
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Geändert07. Januar 2009
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Gelesen908
Notizen
Wer das Rezept kreiert und woher es kommt:
Diese Soße wurde 1830 anlässlich eines Festbanketts erstmals in der Nähe von Paris serviert, benannt ist sie jedoch nach der französischen Pyrenäen-Provinz Béam nahe der spanischen Grenze. Denn die Sauce Béarnaise wurde dem größten Sohn dieser Region gewidmet, dem französischen König Heinrich IV.
Der war 1830 zwar schon seit über 200 Jahren tot, war aber den Franzosen als großer Feinschmecker in Erinnerung geblieben. Es heißt, dass man dem kleinen Heinrich schon bei der Taufe die Lippen mit Knoblauch rieb und mit edlem Wein benetzte. Sein Hang zu kulinarischen Genüssen wurde ihm damit quasi in die Wiege gelegt. Kein Wunder also, dass seinem Hof später die besten Köche Europas arbeiteten. Seine Landsleute nannten ihren König nur \"Le Gran Béarnais\"
(den Großen Bearneser). Ihm hätte die cremige, delikat-würzige Soße zu feinem Fisch und Fleisch sicher gut gemundet. Eine mit Lorbeer und Weinessig gewürzte Essenz, feine Schalotten und vor allem Estragon bilden das unverzichtbare Trio, dem eine perfekte Sauce Béarnaise ihren Geschmack verdankt. Luftig aufgeschlagenes Eigelb sorgt für Volumen, reichlich Butter für den vollen Schmelz. Und mit ihrer gehaltvollen Üppigkeit ist die Sauce Béarnaise wahrhaft eines Königs würdig.
Diese Soße wurde 1830 anlässlich eines Festbanketts erstmals in der Nähe von Paris serviert, benannt ist sie jedoch nach der französischen Pyrenäen-Provinz Béam nahe der spanischen Grenze. Denn die Sauce Béarnaise wurde dem größten Sohn dieser Region gewidmet, dem französischen König Heinrich IV.
Der war 1830 zwar schon seit über 200 Jahren tot, war aber den Franzosen als großer Feinschmecker in Erinnerung geblieben. Es heißt, dass man dem kleinen Heinrich schon bei der Taufe die Lippen mit Knoblauch rieb und mit edlem Wein benetzte. Sein Hang zu kulinarischen Genüssen wurde ihm damit quasi in die Wiege gelegt. Kein Wunder also, dass seinem Hof später die besten Köche Europas arbeiteten. Seine Landsleute nannten ihren König nur \"Le Gran Béarnais\"
(den Großen Bearneser). Ihm hätte die cremige, delikat-würzige Soße zu feinem Fisch und Fleisch sicher gut gemundet. Eine mit Lorbeer und Weinessig gewürzte Essenz, feine Schalotten und vor allem Estragon bilden das unverzichtbare Trio, dem eine perfekte Sauce Béarnaise ihren Geschmack verdankt. Luftig aufgeschlagenes Eigelb sorgt für Volumen, reichlich Butter für den vollen Schmelz. Und mit ihrer gehaltvollen Üppigkeit ist die Sauce Béarnaise wahrhaft eines Königs würdig.
Kommentare
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