Wir setzen Cookies (eigene und von Drittanbietern) ein, um Ihnen die Nutzung unserer Webseiten zu erleichtern und sie im Einklang mit Ihren Browser-Einstellungen anzuzeigen. Mit dem Klick auf die Schaltfläche "Cookies akzeptieren und zustimmen" sind Sie mit dem Einsatz der Cookies einverstanden.

Weitere Informationen zu Cookies entnehmen Sie bitte unserer Erklärung zum Datenschutz.

Kuchen im Einkochglas erlaubt eine Vorratshaltung von etwa 6 Monaten. Sie sind also jederzeit vorbereitet, wenn überraschend Kaffeegäste kommen!

• Kuchen kann man nur in so genannten Sturzgläsern einkochen, weil nur diese ein Stürzen bzw. einfaches Entnehmen des fertigen Kuchens aus dem Glas ermöglichen.

• Die Sturzgläser werden innen sorgfaltig mit Butter oder Margarine ausgefettet und mit geriebenen Mandeln, Paniermehl oder Mehl ausgestreut, damit der Kuchen später gut aus dem Glas rutschen kann.

• Zum Kuchenbacken im Einkochglas eignet sich jede Art von Rührteig. Damit der Teig genug Platz zum „Aufgehen" hat, darf er aber nur bis etwa zur halben Höhe der jeweils verwendeten Glasgröße eingefüllt werden.

• Im offenen Glas, praktisch in einer gläsernen Backform, wird der Kuchen ganz normal im Backofen bei Mittelhitze gebacken (bitte jeweilige Rezeptangaben beachten). Nach Ablauf der Backzeit unbedingt Stäbchenprobe durchführen, ob der Kuchen durchgebacken ist. Die Gläser mit dem Kuchen auf einem Kuchengitter etwas abkühlen lassen. Sollte der Kuchen beim Backen etwas über den Glasrand hinausgestiegen sein, so wird er jetzt mit einem scharfen Messer passend geschnitten.

• Um den gebackenen Kuchen im Einkochglas haltbar zu machen, werden die Gläser mit Glasdeckel, Einkochring und Einweck*-Klammern verschlos-
sen und im 100°C-heißen Wasserbad 30 Minuten eingekocht.

• Weil der Teig nur bis zur halben oder maximal zwei Drittel der Höhe der Gläser eingefüllt werden darf, enthalten diese viel Luft und „steigen" daher im Wasserbad des Einkochtopfes, d.h. sie bleiben nicht ruhig stehen. Deshalb sollen die Gläser im Einkochtopf am besten nur in einer Lage eingestellt werden und dabei auch nur zu zwei Drittel ihrer Höhe im Wasserbad stehen. Sie können auch mehr Gläser im Einkochtopf stapeln, müssen dann aber, um das „Steigen" zu verhindern, die Gläser entsprechend beschweren. Dafür können Sie eine schwere Kuchenplatte aus Porzellan oder Glas verwenden, ein weiteres Gitter und einen mit Wasser gefüllten Topf oder wassergefüllte Einkochgläser, die Sie auf die oberste Schicht legen oder stellen.

• Nach der Einkochzeit die Gläser aus dem Einkochtopf nehmen, an einem zugfreien Ort erkalten lassen, die Klammern abnehmen und fertig!

• Plätzchen können, sorgfältig geschichtet, ebenfalls in Einkochgläsern in Schmuck- oder Tulpenform haltbar gemacht werden. Um das „Steigen" während des Einkochens zu vermeiden, bitte gleich verfahren wie beim Kucheneinkochen.

• Nicht geeignet zum Einkochen sind Plätzchen mit Schokoladenglasur oder -Verzierung, Cremefüllung, Zuckerguss oder ähnlichem, da diese durch die Temperaturen beim Haltbarmachen wieder weich und flüssig würden. Die Glasuren, Verzierungen oder Cremes würden sich im ganzen Glas verteilen und die Plätzchen nach dem Abkühlen „zusammenkleben". Aus diesem Grund sind auch Pralinen, Konfekt oder Schokoladen-Osterhasen oder -Weihnachtsmänner nicht zum Einkochen geeignet.