Wir setzen Cookies (eigene und von Drittanbietern) ein, um Ihnen die Nutzung unserer Webseiten zu erleichtern und sie im Einklang mit Ihren Browser-Einstellungen anzuzeigen. Mit dem Klick auf die Schaltfläche "Cookies akzeptieren und zustimmen" sind Sie mit dem Einsatz der Cookies einverstanden.

Weitere Informationen zu Cookies entnehmen Sie bitte unserer Erklärung zum Datenschutz.

DAS BESONDERE Damit’s mal gesagt ist: Preiselbeeren sind keine Cranberrys! Zwar besteht ein gewisses Verwandtschaftsverhältnis, das sich in aromatischer Ähnlichkeit niederschlägt, aber man weiß ja, wie’s in Familien zugeht: Geschwisterneid. Nebenbuhlerschaften. Jeder sichert seine Pfründe. Und die im Schatten sieht man nicht. Wir fördern die Preiselbeere, das (vermeintlich) schwache Gewächs: Sie ist kein It-Girl (wie die US-Moosbeere). Wohnt noch in Euroba. Und doch spendet die kleine Rote mit der glatten Schale bei konkurrenzfähig hohem Bitterstoffanteil nicht weniger Vitamine als die deutlich größere (Zucht-)Cranberry. Sie kann Fisch, sie kann Braten. Es gibt sie noch wild. Und Truthahn? Können sie beide.

GEWUSST, WIE Es gelten die allgemeinen Beerenregeln: 1. Beim Kauf unbeschädigte, glatte, feste Früchte wählen. 2. Trotz ihrer wachsartigen Schale: nicht allzu lange warten mit dem Verarbeiten, nicht ohne Not tagelang im Kühlschrank aufbewahren. 3. Beschädigte Beeren sofort aussortieren - Schimmel steckt an. 4. Verwertbares vor dem Verzehr gründlich waschen.

GUTE FREUNDE Sauer macht zwar lustig, aber roh bringen Preiselbeeren keinen Spaß. Und ob sie „gelüstig machen", also den Appetit anregen, ist auch noch die Frage. Eingekocht lassen sich die herben Beeren jedenfalls entschieden heiterer an, in Konfitüre und Gelee zeigen die pektinreichen Wildfrüchte ihre Stärke: als fruchtiger Begleiter herzhafter Gerichte macht ihnen kein Mode-Obst so schnell was vor. Wie jeder weiß, der sie schon mal als würzig-süße Beigabe zu Wild probierte oder einem Camembert.