Salatvielfalt

Frisée, so werden alle stark gezackten und schlitzblättrigen Endiviensalate bezeichnet. Die grünen Außenblätter schmecken leicht bitter, das gelblich hellgrüne Herz - es sollte mindestens ein Drittel des gesamten Kopfes ausmachen-etwas lieblicher. Frisée passt gut zu Paprika, Shrimps, gebratenen Leberstreifen und Avocadospalten.

Eisbergsalat macht gut vier Personen satt. Zum Beispiel als „Casars Salat" mit gerösteten Brot würfeln, Parmesanhobeln und einem Sahnedres-sing. Gut gekühlt servieren. Eine Mischung aus Eisberg und Kopfsalat wird als Kraussalat angeboten. Er stammt  aus   holländischen Treibhäusern, ist knackiger als Kopfsalat und schmeckt lecker zusammen mit frischen Champignonscheiben. Tomaten- und Zwiebelwürfeln in einem Kräuter-Dressing.

Radicchio stammt ursprünglich aus Italien, heute gibt es ihn auch aus Frankreich, Holland und Deutschland.Typisch: sein knackiger, herbbitterer Geschmack. Dadurch lässt er sich ideal mit milderen Salatsorten mischen. Außerdem eignet er sich zum Schmoren und Dünsten und ergibt damit eine delikate Beilage zu Fleisch und Geflügel.

Kopfsalat ist der beliebteste Salat. Im Sommer kommt er vcm Feld,  sonst aus dem Gewächshaus. Aus Frankreich wird häufig auch seine rote Schwester angeboten. Beide schmecken besonders gut in einer Sahne-Zitronenmarinade.

Blattspinat ist kulinarisch eine Wucht, wenn man ihn richtig behandelt. Die zarten Blätter sind zusammen mit Lachs und Ei oder Garnelen und Orangen ein köstlicher Salat. Der krausblättrige Wurzelspinat hat eine kräftigere Note und lässt sich gut zum Kochen verwenden.

Rauke, auch als Rucola bekannt, ist mit ihren zartgliedrigen bis großrundigen Blättern dem Rettich verwandt. Daherauch ihr leicht scharf-würziges Aroma. Delikat mit anderen Blattsalaten, Tomaten, Käse und einer Senfmarinade.

LLollo rosso, Lollo biondo, die dekorativen Krausköpfe, der eine rot, der andere blondgrün, stammen von der Endivie ab und kommen aus Italien. Ihr Aroma kräftig und nussig, verträgt sich ausgezeichnet mit Raddicchio, Frisée und Eichblattsalat. Fein dazu ist eine Nuss-Vinaigrette oder KRäuter-Sahnesauce mit gewürfelten Schalotten.

Klassische Vinaigrette

Für alle Blattsalate: 1 Teelöffel Senf mit 2 Esslöffel Weinessig verrühren, je 1 Esslöffel gehackte Kräuter und Zwiebeln zufügen, mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Erst zum Schluss 5-6 Esslöffel Öl darunterschlagen.

Frisch und knackig

Für Partysalate eignen sich am besten Kopfsalate, die nicht so schnell schlapp machen. Das sind Eisberg-, Frisée-, Römersalat, Raddicchio und Endivie.

Zarte Sorten wie Kopf-, Eichblatt- oder Feldsalat sollten Sie separat vorbereiten und in Plastikbeuteln kühl aufbewahren. Erst kurz bevor die Gäaste kommen mit den restliche ´n Zutaten mischen. Oder das Dressing separat anrichten.

Besonders praktisch ist ein Dressing Shaker. Darin kann man die Salatsauce zubereiten und direkt aufs Bufett stellen.


Toll vorzubereiten

Das Praktische an unseren Partysalaten: Sie lassen sich fast alle schon am Vortag zubereiten. Und richtig gut durchgezogen, schmecken sie sogar nochmal so lecker.


Das toppt Salate

Ob Mandeln, Walnüsse oder Pinienkerne - die beliebten Knabbereien lassen sich auch super über Salate streuen. Einfach eine kleine Auswahl aufs Buffet stellen. Ihr volles Aroma entfalten Nüsse und Kerne erst so richtig, wenn man sie kurz in einer Pfanne ohne Fett anröstet.

 


Strunk entfernen

Bei Radieschen, Chicorée und Frisée befinden sich die Bitterstoffe am Ende des Kopfes. Wer das Bittere nicht mag, schneidet den Strunk mit dem Messer keilförmig heraus. Dann die einzelnen Blätter abzupfen.


Schnell geschnippelt

Immer erst die ganzen Blätter waschen. Dann unmittelbar vor dem Verzehr, in mundgerechte Stücke schneiden. Große Salatblätter sehen auch als Streifen hübsch aus. Einfach aufeinander legen, zusammenrollen und in "Scheiben" schneiden.


So putzen Sie richtig

Nach dem Waschen die Blätter von Rauke, Spinat oder Feldsalat oberhalb der Wurzel abknipsen oder abschneiden und dann zubereiten.


Perfekt getrocknet

Blätter in einem Sieb, besser noch in einer Salatschleuder, so trocken schütteln, dass kein Wasser in den Blattmulden hängen bleibt. Feuchte Blätter nehmen kein Dressing an und verwässern nur unnötig die Salatsauce.


Gut gemischt

Alle Salatzutaten in einer Schüssel mischen und mit Dressing begießen. Kräuter, ob im Ganzen oder gehackt, sowie Sprossen kommen ganz zuletzt dazu. So bleiben Aroma und Vitamine besser erhalten.


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