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Tagine

Das Wort „Tagine“ oder „Tajine“ bezeichnet sowohl Gerichte als auch die Gefäße, in denen zubereitet und serviert wird.

Ursprünglich wurde eine Tagine aus gebranntem Lehm hergestellt. Das runde Schmorgefäß besitzt einen konischen Deckel mit einer Mulde an der Spitze, in die Wasser gefüllt wird. Dieses Wasser sorgt während des Garens für eine Kühlung des Deckels. Der sich bildende Dampf kondensiert an den Innenseiten des Deckels und wird dem Gericht wieder zugefügt. Das Gericht wird dadurch sehr schonend gegart.

Heute gibt es Taginen unter anderem naturbelassen und aus glasiertem Ton, aus emaillierter Keramik oder emailliertem Gusseisen, elektrisch sowie je nach Ausführung auch spülmaschinengeeignet. Die Böden sind teilweise so glatt, dass sie nicht nur wie ursprünglich auf Holzkohlefeuer, sondern auch auf Gas- oder Elektroherden und sogar auf CeranKochfeldern eingesetzt werden können. Traditionell wird die Tagine mit dem fertig zubereiteten Gericht auf den Tisch gestellt und jeder bedient sich direkt aus dem Gefäß.