Herstellung:
Wie bei Emmentaler, Gouda und Co ist Milch seine Hauptzutat. Sie wird mit Enzymen angedickt und zum Reifen gelagert. Allerdings darf Ziegenkäse nur reine Ziegenmilch nur enthalten, ist darum fettärlicher und oft auch für Allergiker bekömmlich.
Inhaltsstoffe:
Neben hochwertigem Eiweiß mit sehr vielen essenziellen Aminosäuren, versorgt uns Ziegenkäse mit lebensweichtigem Lecithin und Linolsäure, knochen- und gefäßstärkenden Mineralstoffen sowie den Vitaminen A, D, E und B2.
Würzig eingelegt:
Für ein kräftiges Aorma und um seine Haltbarkeit zu verlängern, legen Koch-Profis die Frischkäse-Taler gern mit Knoblauch und Kräutern wie Rosmarin und Thymian in Maiskeim- oder Sonnenblumenöl ein.
Passende Partner:
In Italien und Frankreich wird er gerne mit Honig oder fruchtig-piantem Kompott (z.B. Pflaume und Zwiebel oder Aprikose mit Senf) serviert. In Spanien genießt man dazu Nüsse, Mandeln oder Pistazien sowie mediterrane Kräuter.
Sortenvielfalt:
Neben dem französischen Chevre, einer Weichkäserolle mit dünner, weißer Schimmelrinde oder den säuerlich-frischen kleinen Picandou-Talern, bekommt man bei uns auch oft mittel- bis halbfeste Schnittkäsesorten, meist aus Spanien und Italien.
Verwendung:
Pur als Brotbelag ist er fast zu schade, denn Ziegenkäse entfaltet sein volles Aroma erst nach dem Eritzen. Darum ist er super zum Überbacken und gratinieren, schmeckt auf Pizza und verleiht Gemüsesuppe feine Würze und eine cremige Bindung.